Neustart in MV: Ein Land, viele Chancen
Willkommen in Mecklenburg-Vorpommern. Hier können Menschen aus der ganzen Welt eine neue Heimat finden. Mit fairen Chancen und einer offenen Gesellschaft. Wie unterstützt MV dabei? Welche Angebote, Hilfsprogramme oder Netzwerke ermöglichen eine schnelle Integration?

Integration: Teilhabe und Miteinander stärken
Integration bedeutet, dass zugewanderte Menschen ein Teil unserer Gesellschaft werden. Nicht nur, dass sie hier leben. Sie nehmen am alltäglichen Leben teil und können die Gemeinschaft mitgestalten.
Aber Integration lässt sich nicht in wenigen Sätzen beschreiben. Sie ist viel mehr. Sie entsteht dort, wo wir Menschen unsere Sprache beibringen, ihnen Jobs anbieten oder Weiterbildung ermöglichen. Von allein geschieht das nicht. Erfolgreiche Integration braucht offene und engagierte Menschen.
Ein Aspekt der Integration sind Chancen, die für alle Menschen gleich sein sollten. Genau das fördert MV mit der Konzeption „Zusammen leben in Mecklenburg-Vorpommern“. Damit Teilhabe keine Jahrzehnte dauert, bündelt das Programm verschiedenste Maßnahmen. So beispielsweise die Migrationsberatung. Sie begleitet Menschen bei ihren ersten Schritten in MV.
Das alles gelingt natürlich nicht ohne finanzielle Mittel. Mit dem Integrationsfonds unterstützt MV Projekte, die Zugewanderten Teilhabe und Begegnungen ermöglichen. Dazu zählen Initiativen, die Zugang zu Bildung oder zum Arbeitsmarkt schaffen und soziale sowie kulturelle Angebote. Sie sollen das Miteinander fördern. Dabei hilft MV, damit sich niemand allein gelassen fühlt.
Das Sprachmittlungsnetzwerk ist ein landesweites Projekt, das die Vermittlung von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern unterstützt. Das sind Menschen, die fremde Sprachen übersetzen und sprechen können. Sie besuchen gemeinsam mit Zugewanderten die Ämter sowie Behörden und erleichtern die Verständigung.
Migration: Strukturierte Aufnahme und erste Schritte
Noch vor der Integration geschieht die Migration. Das bedeutet, dass Menschen aus anderen Ländern zu uns nach MV kommen, weil sie hier leben wollen. Das kann verschiedene Gründe haben. Manche Menschen fliehen vor Verfolgung und Krieg, manche wollen hier ihre Familie wiedersehen oder einen Job ausüben.
Bevor es dazu kommt, sind die Menschen zunächst in Erstaufnahmeeinrichtugen untergebracht. Entweder in Nostorf-Horst oder in Stern Buchholz. Dort werden sie anfangs versorgt und an Beratungsstellen vermittelt. So, wie es das Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlAG) vorsieht.
Anschließend übernimmt das Amt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten. Es kümmert sich um die Verteilung auf die Kommunen, eine mögliche Rückführung und koordiniert Integrationsmaßnahmen.
Nach der Ankunft in den Kommunen folgt die Ausstellung des Aufenthaltstitels bei der örtlichen Ausländerbehörde. Dieser kann aus aus verschiedenen Gründen vergeben werden. Beispielsweise zum Zweck der Arbeitsaufnahme, für eine Ausbildung, den Familiennachzug oder aus humanitären Schutzgründen.
Fachkräfte im Fokus
In MV fehlen vielen Unternehmen Fachkräfte. Deswegen suchen sie auch außerhalb Deutschlands nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Stammen diese aber aus Nicht-EU-Ländern, sind zunächst arbeits- und ausländerrechtliche Voraussetzungen zu klären.
Die Zentrale Ausländerbehörde für Fachkräfteeinwanderung beschleunigt diesen Prozess. Immer in enger Zusammenarbeit mit der Fachkräfte-Service-Zentrale. Gemeinsam unterstützen sie die Menschen und die Unternehmen. Von der Antragstellung, über die Anerkennung der Berufsqualifikation bis zum ersten Arbeitstag. Die gebündelten Kompetenzen verschiedener Ministerien und Ämter sollen bürokratische Hürden reduzieren. Damit Fachkräfte schneller arbeiten können.
Zentrale Anlaufstellen und Kontakte
Integration und Migration mögen unterschiedliche Dinge meinen. Dabei greifen sie ineinander. Eine gute Integration beginnt bereits bei der Migration. Besonders der Neustart in einem fremden Land kann schwierig sein. MV begleitet die Menschen auf diesem Weg: mit Beratungsangeboten, Unterstützung bei der Sprache und einem schnellen Zugang zum Arbeitsmarkt.
Hier finden Sie die wichtigsten Kontakte und Behörden:
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FAQ
Integration ermöglicht Menschen mit Migrationserfahrung eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in MV. Sie ist eine gemeinsame Aufgabe für Zugewanderte, Einheimische, Behörden, Unternehmen und Vereine. Für alle, die das Land und seine Zukunft mitgestalten wollen.
MV unterstützt Menschen mit Migrationserfahrung vielfältig. Von Sprachförderung über Alltagsberatung und Kontakte bis zu Weiterbildungen. Die Angebote erleichtern das Ankommen, fördern berufliche und soziale Perspektiven und ermöglichen Teilhabe. Damit sich die Menschen schnell im neuen Umfeld zurechtfinden.
Die Erstaufnahme organisiert Unterbringung und Versorgung neu ankommender Menschen. Ausländerbehörden prüfen im Anschluss die Voraussetzungen für einen Aufenthaltstitel. Außerdem sie begleiten durch die verschiedenen Verfahrensschritte. Von der Unterbringung bis zum Eintritt in den Arbeitsmarkt.
Die Zentrale Ausländerbehörde für Fachkräfteeinwanderung und die Fachkräfte-Service-Zentrale beschleunigen die Migration von Fachkräften. Sie unterstützen bei Aufenthaltstiteln, der Anerkennung von Qualifikationen und beim Einstieg ins Arbeitsleben. Sowohl die Unternehmen als auch die Menschen.
In MV unterstützen zahlreiche Angebote und Initiativen beim Ankommen. Eine gute Anlaufstelle sind beispielsweise die Migrationsberatungen. Sie vermitteln an Sprachschulen, Integrationskurse, helfen bei Kita-Fragen oder der Wohnungssuche. Zudem helfen sie Behördengängen und rechtlichen Fragen.
Für MV ist die Fachkräfteeinwanderung enorm wichtig, um offene Stellen zu besetzen. Das stärkt die Wirtschaft und die Unternehmen, die dringend nach Fachkräften suchen. Das fördert die Integration, indem Zugewanderte schnell im Arbeitsleben und in der Gesellschaft ankommen.
Zuständigkeit
Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
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