Moderne Strukturen für ein sicheres Land
Sicherheit ist ein Grundbedürfnis aller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie bildet das Fundament für ein sorgenfreies Leben. Wer für die Sicherheit in MV sorgt und welche Beteiligung möglich ist.

Das starke Netzwerk: Schutz im Alltag
Glückliches Leben braucht Sicherheit. Die Sicherheitsarchitektur in MV wird vom Ministerium für Inneres und Bau koordiniert. Zu den wichtigsten Säulen zählen die Polizei, der Verfassungsschutz, der Brandschutz und der Katastrophenschutz.
Die Polizei trägt die Verantwortung für die öffentliche Sicherheit. Ihre Kernaufgaben sind die Gefahrenabwehr, die präventive Arbeit sowie die konsequente Strafverfolgung. Dafür tritt die Polizei mit hoher Präsenz auf. Diese Bürgernähe schafft Sicherheit im Alltag und stärkt das Vertrauen in den Rechtsstaat.
Der Brandschutz teilt sich in zwei Bereiche – den vorbeugenden und den abwehrenden Brandschutz. Die Prävention erfolgt beispielsweise durch bauliche Maßnahmen oder Sicherheitskonzepte. Kommt es doch zu Bränden oder Gefahrenlagen, hilft die Feuerwehr. Damit das gelingt, investiert MV regelmäßig in moderne Ausrüstung und Fahrzeuge – insbesondere im Waldbrandschutz.
Der Verfassungsschutz MV schützt die demokratische Grundordnung durch Extremismusprävention. Im Katastrophenschutz sorgen drei Medical Task Forces für medizinische Notfallversorgung. Mit regelmäßigen Übungen bereiten sie sich auf den Ernstfall vor. Das Landeskatastrophenschutzlager sichert Vorräte für Krisenszenarien.
Technik und Taktik: Die Sicherheit von morgen
MV setzt auf umfassende Maßnahmen für mehr Sicherheit im Alltag und im Ernstfall. So beispielsweise die Munitionsbergung. Sie beseitigt Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Soforteinsätze schützt sie die Bevölkerung und Bauvorhaben.
Bei akuten Gefahrenlagen warnt MV über verschiedenste Kanäle. Sirenenalarme, die für rund 1,7 Millionen Euro ausgebaut wurden, werden beim Warntag regelmäßig getestet. Noch dazu sendet die NINA-App Warnmeldungen direkt aufs Smartphone.
Die Feuerwehren profitieren von zwei großen Investitionsprogrammen: Das Musterfeuerwehrhaus-Programm stellt standardisierte Planungen für den Neubau von Feuerwehrhäusern bereit, die alle rechtlichen Vorgaben erfüllen und einen Mindestqualitätsstandard sichern. 50 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.
Auch mit dem Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr" investiert MV in die Modernisierung des Brandschutzes. Dazu zählt unter anderem die Beschaffung von 275 Tragkraftspritzenfahrzeugen und weiteren modernen Einsatzfahrzeugen. Diese Investitionen sichern einen flächendeckenden Brandschutz für die Zukunft.
Vorbereitet sein: Eigenvorsorge und Ehrenamt
MV sorgt für die Sicherheit aller Menschen. Wer sich zusätzlich wappnen möchte, kann sich selbst für etwaige Krisenzeiten vorbereiten. Ein Notfallvorrat mit den wichtigsten Dingen wie Lebensmittel, Wasser für die Hygiene oder Medikamente ist ein guter Anfang. Auch sollte die NINA- oder KATWARN-App auf jedem Smartphone zu finden sein. So sind Bürgerinnen und Bürger schnellstmöglich über Gefahrenlagen informiert.
Wer ein Teil des sicheren Lebens in MV sein möchte, kann sich ehrenamtlich engagieren. Sei es bei der freiwilligen Feuerwehr oder im Katastrophenschutz. Die vielen Ehrenamtlichen sind eine wichtige Stütze der Sicherheit in MV. Sie retten Leben, schützen Sachwerte und stehen bereit, wenn andere Hilfe brauchen. Ohne sie wäre umfassende Sicherheit kaum möglich.
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
FAQ
Den Katastrophenschutz in MV gewährleisten die Feuerwehr, Rettungsdienste, die Polizei, das Technische Hilfswerk und das Landeskrisenzentrum. Sie planen, überwachen und koordinieren Einsätze, damit die Bevölkerung und Infrastruktur bei großen Schadenslagen schnell geschützt sind.
Die Feuerwehr übernimmt weit mehr als das Löschen von Bränden. Sie rettet Menschen aus Gefahrensituationen, sichert Unfallstellen und leistet technische Hilfe – etwa bei Sturm, Hochwasser oder Chemieunfällen. Außerdem schützt sie Umwelt und Infrastruktur und unterstützt andere Einsatzkräfte im Notfall.
Im Ernstfall wirst du über verschiedene Wege gewarnt. Warn-Apps wie NINA oder KATWARN informieren dich direkt auf dem Smartphone. Zusätzlich gibt es Cell Broadcast, das auch ohne App Nachrichten verschickt. Sirenen, Durchsagen von Einsatzkräften sowie Meldungen im Radio und Fernsehen ergänzen das Warnsystem.
Die Munitionsbergung sorgt dafür, dass alte oder gefährliche Kampfmittel sicher entfernt werden. So werden Menschen, Umwelt und Infrastruktur geschützt. Sie verhindert Unfälle, räumt Gefahrenbereiche und unterstützt den Katastrophenschutz bei der Gefahrenabwehr.
Du kannst dich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagieren, etwa bei der Feuerwehr, im Katastrophenschutz, Rettungsdiensten oder beim Technischen Hilfswerk. Auch in sozialen Projekten, Hilfsorganisationen oder bei Umwelt- und Naturschutzaktionen werden freiwillige Helferinnen und Helfer gebraucht.
Zur Vorsorge kannst du persönliche Notfallpläne erstellen, einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und wichtigen Medikamenten anlegen und dich über Warnsysteme informieren. Auch das Mitführen von Erste-Hilfe-Material, das Absichern der Wohnung und regelmäßige Übungen für den Ernstfall helfen, Risiken zu reduzieren.
Zuständigkeit
Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Laden...