Vom Campus direkt in Wirtschaft und Gesellschaft
Wissen schafft Wohlstand. In Mecklenburg-Vorpommern bringen wir Spitzenforschung dorthin, wo sie gebraucht wird: in unsere Unternehmen und die Gesellschaft – von grüner Energie über biomedizinische Technik bis zu satellitengestützter Navigation auf See.

Der Campus als Wirtschaftsmotor: Wissen schafft Arbeitsplätze
Unsere Hochschulen sind weit mehr als reine Forschungs- und Lehrorte. Sie sind die Triebkräfte für die regionale Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Durch den Transfer von Patenten und Forschungsergebnissen entstehen neue Produkte, Dienstleistungen und zukunftssichere Arbeitsplätze.
Die Hochschulen bilden Fachkräfte im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich aus und holen die klugen Köpfe aus der internationalen Wissenschaft ins Land. Die Hochschulen und Universitätsmedizinen gehören zu den größten Arbeitgebern ihrer jeweiligen Städte und Regionen.
Unsere Absolventinnen und Absolventen bringen frisches Know-how direkt in die Betriebe oder werden mutige Gründer innovativer Start-up-Unternehmen. Ob es um die ökologische Zukunft unserer Küsten oder die Energieversorgung der nächsten Generation geht: Die Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern liefert Lösungsansätze für die drängenden Fragen unserer Zeit. Gleichzeitig beleben die Hochschulen das kulturelle Leben: Von der Segelregatta bis zum Campus-Open-Air prägen junge Menschen das Lebensgefühl an den Hochschulstandorten.
Damit sind die Hochschulen und ihre Absolventinnen und Absolventen ein wichtiger Motor für die gesellschaftliche, technologische und damit auch wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes.
Investition in die Zukunft: Exzellenz und Kooperation
Um den Wohlstand im Land nachhaltig zu sichern, fördert Mecklenburg-Vorpommern gezielt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Mit dem MV-Exzellenzforschungsprogramm stehen bis 2027 rund 38,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln (EFRE) für Verbundprojekte bereit. Aus diesen EU-Mitteln fördert das Land auch zahlreiche weitere Vorhaben an den Hochschulen und zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Damit werden Forschungskapazitäten gestärkt und Innovationspotenziale für Unternehmen geschaffen.
Durch das EU-Programm Interreg werden im Land zahlreiche Kooperationen gefördert, bei denen neues Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft transferiert wird und dort zu neuen Innovationen führt.
Hinzu kommen über 70 Millionen Euro aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Diese Investitionen stärken unsere Forschungskapazitäten und verwandeln theoretische Erkenntnisse in marktreife Technologien. Unter dem Motto „Starke Wissenschaft für Fortschritt und Wohlstand“ war dieser Transfer auch Schwerpunktthema unserer Präsidentschaft in der Wissenschaftsministerkonferenz 2025.
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FAQ
Innovation und Transfer bilden die Brücke zwischen Labor und Alltag. Während die Wissenschaft neue Erkenntnisse, Technologien und Materialien generiert, sorgt der Transfer dafür, dass dieses Wissen nicht in den Archiven verstaubt. Es geht um die Übertragung von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft. Erst durch die Entwicklung marktreifer Produkte und Verfahren wird aus einer Entdeckung eine echte Innovation, die den technischen Fortschritt vorantreibt und den Wohlstand im Land sichert.
Mecklenburg-Vorpommern verfügt über ein eigenes, hochkarätiges Exzellenzforschungsprogramm. Dieses wird maßgeblich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. In der aktuellen Förderperiode (2021–2027) stehen dafür beeindruckende 38,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm zielt darauf ab, die Spitzenforschung an den Landeshochschulen zu stärken, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und die internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes MV zu erhöhen.
Mit den großen Wissenschaftspakten setzen Bund und Länder gemeinsam langfristige, finanzielle Rahmenbedingungen für die Entwicklung des deutschen Wissenschaftssystems.
Im Jahr 2019 beschloss die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) drei Wissenschaftspakte, die den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in MV eine langfristige Planungssicherheit bis zum Jahr 2030 garantieren:
- Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken: Sichert flächendeckend und dauerhaft die Qualität der Lehre.
- Pakt für Forschung und Innovation: Ermöglicht den großen Wissenschaftsorganisationen verlässliche jährliche Aufwüchse.
- Innovation in der Hochschullehre: Fördert innovative Strukturen und Formate, Austausch, Vernetzung und Transfer in Studium und Lehre.
Für unser Land schafft dies eine verlässliche Grundlage für hochwertige Studienbedingungen, innovative Lehre und leistungsfähige Forschung – und stärkt die Attraktivität unserer Wissenschaftsstandorte.
Zuständigkeit
Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern
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