Exzellenzforschung

Mecklenburg-Vorpommern stärkt die Spitzenforschung: Seit 2016 hat das Land hat ein Exzellenz­forschungs­programm aufgelegt, mit dem es innovative Forschungs­verbünde auf exzellentem Niveau unter­stützt.

ForschungInnovation und Transfer

In der EU-Strukturfondsperiode 2021-2027 stehen aktuell 38,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung, um anwendungsorientierte Exzellenzforschungsprojekte zu fördern. Im Sinne der Regionalen Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung (RIS) MV stärken wissenschaftliche Spitzenforschung und Wissenstransfer den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Vor diesem Hintergrund unterstützt das Wissenschaftsressort inter- und transdisziplinär kooperierende Forschungscluster unter Beteiligung mehrerer For-schungseinrichtungen des Landes. Weiterhin werden Einzelprojekte mit besonderem, wissenschaftspolitischen Landesinteresse, die es den Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglichen, ihre exzellenten Forschungsergebnisse aus eigenen, DFG-, EU-, Bundes- und Landesforschungsprojekten für eine praktische Anwendung weiter zu entwickeln.

Hier finden Sie mehr Informationen über das Förderprogramm und die einzelnen Projekte. 

Geförderte Verbünde und Einzelprojekte

An der Ausschreibung 2024 haben sich 331 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von 24 Forschungseinrichtungen des Landes beteiligt. In dem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren konnten sich fünf Forschungsverbünde und zehn Einzelprojekte durchsetzen. Die mit ca. 27,4 Millionen EUR geförderten Projekte erhielten ihre Förderbescheide durch die Ministerin Bettina Martin am 10.03.2025 im Rahmen einer feierlichen Übergabe im Goldenen Saal in Schwerin. 

In der Förderrunde 2025 wurden 29 Projektskizzen eingereicht, an denen 23 unterschiedliche Forschungseinrichtungen des Landes beteiligt sind. Nach Bewertung durch Fachgutachter stellten sich die besten 12 Konsortien einer Expertenjury, die eine Förderempfehlung erarbeitete. Das WKM konnte noch 10,5 Millionen Euro vergeben, sodass nun drei Forschungsverbünde mit jeweils 3,5 Millionen Euro gefördert werden.

Einzelprojekte

  • WeGA – Weltraumwetterdienste für Präzise GNSS Anwendungen
    Leitung: Dr. Mainul Hoque, DLR Neustrelitz
  • ASS-HydEff – Aktive Strömungskontrolle am Schiffsrumpf zur hydrodynamischen Effizienzsteigerung
    Leitung: Prof. Sven Grundmann, Universität Rostock
  • BioCraft – Enzymatisch funktionalisiertes Bioplastik aus regional gewonnenen grünen Polysacchariden
    Leitung Prof. Klaus Herburger, Universität Rostock
  • PlaCOs ‚Plasma Carbon Splitting‘ – Verbesserung der Selektivität und Energieeffizienz bei der CO₂-Spaltung
    Leitung: Dr. Nils Fahrenkamp, Universität Greifswald
  • innovative mRNA-Therapie – Innovative Antibiotikatherapie durch ein mRNA-basiertes Expressionssystem für antibakterielle Proteine in humanen Zellen
    Leitung Dr. Moritz Janssen, Universitätsmedizin Rostock
  • SweetMV – Erhöhung des Zuckerertrags der Zuckerrübe zur Steigerung der Wertschöpfung
    Leitung Prof. Andreas S. Richter, Universität Rostock
  • BiValve – Innovative Aortenklappenprothesen als Präzisionsimplantat für die interventionelle Kardiologie
    Leitung: Prof. Alper Öner, Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V.
  • FlussMRTQA – Prüfmethoden für die Qualitätssicherung der MRT-basierten Blutflussmessung
    Leitung: Dr. Martin Bruschewski, Universität Rostock
  • KIVib-Küste – Digitalisierte und KI-gesteuerte Vibrio Bewertung von Küstengewässern
    Leitung: Dr. Daniel Herlemann, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
  • FAVORS – Frühwarnsystem Anastomosen Versagen durch Organische Resorbierbare Sensorik
    Leitung: Prof. Sebastian Hinz, Universitätsmedizin Rostock

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