Wissenschaft und Forschung – Land der Zukunft

Wo Spitzenforschung auf Lebensqualität trifft

Auch in Mecklenburg-Vorpommern entsteht die Welt von morgen. Zwischen Ostseestrand und Seenplatte arbeiten kluge Köpfe an den Schlüsseltechnologien – von der sauberen Fusionsenergie über den Schutz der Weltmeere bis zur Medizin der Zukunft. 

Karriere und Lebensqualität: Forschen im Land zum Leben

Mecklenburg-Vorpommern ist der ideale Ort für eine wissenschaftliche Karriere. Die hohe Lebensqualität zwischen Wellen und Wäldern spiegelt sich in einer persönlichen Arbeitsatmosphäre und optimalen Forschungsbedingungen wider. 

Die staatlichen Hochschulen verfügen über starke Profile, die sich gegenseitig ergänzen. Zusammen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen der großen Wissenschaftsorganisationen und Forschungseinrichtungen des Bundes bilden sie ein eng vernetztes Ökosystem für Innovationen, das kluge Köpfe aus aller Welt anzieht.

Um den Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern weiter zu stärken, setzt die Landesregierung auf eine enge Zusammenarbeit der Institutionen, auch über Landesgrenzen hinweg.

Spitzenforschung „Made in MV“: Innovative Ideen für Zukunftsfragen

In namhaften Forschungsfeldern kommen wegweisende Impulse aus Mecklenburg-Vorpommern. Durch gezielte Kooperationen und modernste Infrastruktur setzen wir internationale Maßstäbe:

  • Fusionsforschung: Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland, das beide Wege zur sauberen Energie der Zukunft vereint. Der vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald betriebene Stellerator Wendelstein 7-X ist eine der weltweit führenden Forschungsanlagen für die Entwicklung des Magneteinschlussverfahrens für die Kernfusion. Sie liefert seit ihrer Inbetriebnahme 2016 immer wieder wissenschaftliche Durchbrüche, die weltweit Aufsehen erregen. Seit 2025 befindet sich an der Universität Rostock außerdem das High Energy Density Instituts (HEDI) in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) im Aufbau. Dort wird an der zweiten vielversprechenden Technologie für die Kernfusion geforscht, der so genannten Laserfusion. Als Gründungsmitglied der deutschen Fusionsallianz 2025 treiben wir den Bau des ersten Fusionskraftwerks aktiv voran.
  • Meeresforschung: Wir unterhalten mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) eines der bedeutendsten Meeresforschungsinstitute. Für Ihre Forschung betreiben das IOW und die Universität Rostock eigene Forschungsschiffe.
  • Biotechnologie und Moorforschung: Mit zwei DFG-Sonderforschungsbereichen (WETSCAPES 2.0 und CONCENTRATE) gehören wir bei diesen Themen überregional zur Spitzenforschung. Mit dem geplanten deutschlandweit einzigartigen Moorforschungszentrum und einer eigenen Professur leistet Mecklenburg-Vorpommern Pionierarbeit. Moore sind gigantische Kohlenstoffspeicher. Sie sind wichtige Ökosysteme, deren Erhalt und Wiederherstellung auch der Freisetzung von Treibhausgasen entgegenwirkt. Ihre Erforschung ist ein globaler Schlüssel zur Bewältigung der Klimakrise.

Medizin: Fortschritt für den Menschen

In den Universitätsmedizinen in Rostock und Greifswald trifft Behandlungspraxis auf High-Tech-Forschung. Die Universitätsmedizin Rostock legt unter dem Stichwort „HealthTechMedicine“ einen Schwerpunkt auf neuartige Diagnose- und Implantatsysteme, Neurowissenschaften und die Krebsforschung. Die Universitätsmedizin Greifswald verknüpft molekulare Medizin und Community-Medicine für eine moderne, individualisierte und personalisierte Medizin. Sie ist außerdem ein zentraler Teil der „One Health“-Region Greifswald. 

Beide Universitäten arbeiten in gemeinsamen Projekten mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen aus dem Medizinbereich zusammen. Unter den Partnern sind auch Einrichtungen der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, wie die Helmholtz-Gemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung.

 

 

Geisteswissenschaften: Kulturelles Erbe verstehen, Zukunft gestalten

Die Geisteswissenschaften erforschen und bewahren kulturelles Erbe und helfen, gesellschaftlichen Wandel zu verstehen und zu gestalten. 

Mecklenburg-Vorpommern ist stolz auf seine großen Namen aus Wissenschaft, Kunst und Literatur. An unseren Hochschulen wird dieses Erbe nicht nur verwaltet, sondern mit modernsten Methoden entschlüsselt. Einen besonderen Stellenwert haben die langfristig angelegten Vorhaben des Akademienprogramms, des größten und bedeutendsten geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsprogramms der Bundesrepublik Deutschland.

Seit 2002 dokumentiert die Arbeitsstelle Inschriften an der Universität Greifswald epigrafische Schätze vom Mittelalter bis zur Neuzeit. In Rostock bewahrt die Uwe-Johnson-Forschungsstelle das Werk eines der bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Ein weiteres Highlight ist das Akademievorhaben „Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe“ an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, das die weltweit erste Gesamtausgabe der Werke des berühmten Komponisten fertigstellt.

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FAQ

Zuständigkeit

Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung, Hochschulen

Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern

Schloßstraße 6-8, 19053, Schwerin, DEpoststelle@wkm.mv-regierung.de

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