Stark für die Gesundheit
Mecklenburg-Vorpommern investiert in die Zukunft: Mit der neuen Landesstrategie und dem größten Präventionsprogramm der Geschichte setzen wir Maßstäbe. Von digitaler Suchtberatung bis hin zum modernen Drug-Checking – wir schaffen Angebote, die dort helfen, wo das Leben spielt.

Die Landesstrategie: Vier Millionen Euro für ein gesundes Land
Seit Ende 2025 verfolgt Mecklenburg-Vorpommern einen klaren Plan: Die neue Landesstrategie „Gesundheitsförderung und Prävention“ bündelt Kräfte in den Bereichen Bewegung, psychische Gesundheit, Suchtprävention und Gesundheitskompetenz. Mit einem Budget von vier Millionen Euro ist dies das bisher umfangreichste Programm seiner Art im Land. Die Strategie dient dabei nicht nur als politisches Papier, sondern als konkreter Handlungsleitfaden für Kommunen und Träger vor Ort. Wir bauen bürokratische Hürden ab und stärken digitale Angebote wie die neue Online-Suchtberatung, um Hilfe so niedrigschwellig wie möglich zu gestalten.
Weitere Informationen zur neuen Landesstrategie sowie die einzelnen Kapitel zu den vier Schwerpunktthemen finden Interessierte auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport.
Die Gesundheitskommission: Experten entwickeln Lösungen von morgen
Um die Gesundheitsversorgung in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern zukunftssicher aufzustellen, arbeitet seit 2022 die landeseigene Kommission zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung. Unter der Leitung von Gesundheitsministerin Stefanie Drese entwickeln Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Patientenvertretungen sektorübergreifende Ansätze.
Ein erster Meilenstein war die Neuausrichtung der Pädiatrie und Geburtshilfe, deren Ergebnisse bereits als praxisnahe Broschüre vorliegen. Aktuell konzentriert sich das Gremium darauf, das Krankenhauswesen durch Digitalisierung und Telemedizin zu modernisieren, damit Spitzenmedizin jeden Winkel des Landes erreicht.
Offensive gegen Sucht: Neue Wege in Prävention und Beratung
Suchtprävention ist ein politischer Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern – deshalb haben wir die Mittel im neuen Haushalt um knapp 15 Prozent aufgestockt. Wir stärken die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen LAKOST und bringen durch 50 neu ausgebildete Präventionskräfte mehr Aufklärung direkt in Schulen und Sportvereine.
Hilfe bei Suchterkrankungen finden Betroffene in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur bei den engagierten Suchtberatungsstellen und den Selbsthilfegruppen, sondern auch in Form von spezialisierten Angeboten.
- Das bewährte Lots:innen-Netzwerk MV etwa hilft Suchtkranken, die besonders in der ersten Zeit nach Entzug oder Entgiftung Begleitung brauchen.
- Das Projekt KipsFam richtet sich an suchterkrankte Familien und rückt insbesondere die Hilfe für die in den Familien lebenden Kinder in den Mittelpunkt. Neben einer Landesfachstelle gibt es in MV in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt eine Anlaufstelle.
Neue Wege geht das Land zudem mit dem sogenannten Drug-Checking. Der innovative Ansatz klärt Menschen, etwa auf Festivals wie der Fusion oder in Diskos, umfassend über Drogen und ihre Wirkungen auf. und kann durch die Analyse der Substanzen vor lebensbedrohlichen Dosierungen und Verunreinigungen warnen.
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FAQ
Die 2022 ins Leben gerufene Gesundheitskommission fungiert als strategisches Beratungsgremium der Landesregierung. Ihr Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in einem Flächenland wie MV zukunftssicher und modern aufzustellen. Gemeinsam mit Experten aus dem Gesundheitswesen, der Wissenschaft, Kommunen und Interessenvertretungen erarbeitet die Kommission praktikable Lösungen für ein leistungsfähiges Versorgungssystem. Dabei stehen Themen wie Fachkräftesicherung, Digitalisierung und die sektorübergreifende Zusammenarbeit im Fokus. Mehr Informationen finden Sie hier.
Das Gesundheitsministerium stellt die gesamte Strategie transparent zur Verfügung. Interessierte finden sowohl eine umfassende Gesamtübersicht als auch detaillierte Einzelkapitel zu den Schwerpunkten Bewegungsförderung, psychische Gesundheit, Suchtprävention und Gesundheitskompetenz. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie sowohl Fachleuten als auch Bürgern als wertvoller Handlungsleitfaden und Informationsquelle dienen. Die einzelnen Kapitel sowie auch eine Gesamtübersicht der Strategie finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport.
Mecklenburg-Vorpommern verfolgt einen modernen und investitionsstarken Ansatz bei der Suchtbekämpfung. Neben einem deutlichen Budgetaufstieg haben wir die Landeskoordinierungsstelle (LAKOST) personell und strukturell gestärkt. Ein Meilenstein ist die Ausbildung von 50 neuen Suchtpräventionskräften für die Arbeit direkt in den Regionen. Zudem setzen wir auf Innovation: Mit dem Start eines Modellprojekts zum Drug-Checking und dem Aufbau der Plattform „DigiSucht“ für digitale Beratung erreichen wir Betroffene dort, wo sie Hilfe benötigen.
Mecklenburg-Vorpommern übernimmt auch bundesweit eine Vorreiterrolle für besseren Jugendschutz. Derzeit machen wir uns insbesondere für die Abschaffung des sogenannten „begleiteten Trinkens“ ab 14 Jahren stark, um junge Menschen vor frühem Alkoholkonsum zu schützen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die strengere Reglementierung von „Lootboxen“ in Videospielen, um den fließenden Übergang von Gaming zu Glücksspiel und die damit verbundenen Suchtrisiken im digitalen Raum einzudämmen.
Zuständigkeit
Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
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