Wie Mecklenburg-Vorpommern morgen arbeitet
Der Arbeitsmarkt erfindet sich neu. Fachkräftemangel, Digitalisierung und demografischer Wandel verändern die Arbeitswelt. Doch Mecklenburg-Vorpommern wartet nicht ab. Wir gestalten. Wie das Land Fachkräfte stärkt, Unternehmen stützt und die Arbeit von morgen sichert.

Kurs auf Fachkräfte: Unsere Strategie für Mecklenburg-Vorpommern
Gute Arbeit braucht gute Köpfe. Darum sichert das Land Fachkräfte für die Zukunft. Die Fachkräftestrategie Mecklenburg-Vorpommern ist der Fahrplan. Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit bündelt hier alle Kräfte, um langfristig Fachkräfte zu halten, neue zu gewinnen und Talente zu qualifizieren. Im Mittelpunkt stehen vier Hebel:
- Fachkräfte ausbilden und qualifizieren
- Erwerbspotenziale sichern und heben
- Fachkräfte aus dem In- und Ausland gewinnen
- Attraktivität des Arbeitsmarktes steigern
Hilfe aus einer Hand: Die Fachkräfte-Service-Zentrale
Wer aus dem Ausland zu uns kommt, braucht keine Hürden, sondern Hilfe. Die Fachkräfte-Service-Zentrale M-V ist der Lotse im System. Sie berät Betriebe bei der Einstellung internationaler Fachkräfte. Dazu begleitet sie Menschen aus dem Ausland, die in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten oder eine Ausbildung beginnen wollen. So wird der Weg in den Arbeitsmarkt für beide Seiten unbürokratisch geebnet.
Lebenslang lernen: Bildung als Standortvorteil
Wissen veraltet schnell. Deshalb ist berufliche Weiterbildung der Schlüssel zum Erfolg. Das Land Mecklenburg-Vorpommern macht es Unternehmen und Beschäftigten leicht, am Ball zu bleiben.
- Der Bildungsscheck: Über die Richtlinie zur Qualifizierung unterstützen wir externe Kurse und Weiterbildungsprojekte in den Betrieben.
- Wissen finden: Die Weiterbildungsdatenbank M-V ist der Kompass für das ganze Land. Von der beruflichen Weiterbildung bis zur politischen und allgemeinen Bildung. Sie hilft Unternehmen und Beschäftigten, passende Kurse schnell zu finden.
Regional stark: Arbeitsmarktpolitik direkt vor Ort
Die Arbeitsmarktentwicklung verläuft in Mecklenburg-Vorpommern regional unterschiedlich. Schwerin ist etwa anders als Greifswald. Deshalb entscheiden in vier Regionalbeiräten Menschen vor Ort: in Westmecklenburg, der Region Rostock, der Mecklenburgischen Seenplatte und in Vorpommern.
Sie bestimmen über Projekte, die regional den größten Nutzen für Beschäftigung und Wirtschaft bringen. Dort werden unter anderem unter anderem Strukturentwicklungsmaßnahmen, Integrationsprojekte und lokale Kleinprojekte zur sozialen Teilhabe gefördert.
Diese regional orientierte Arbeitsmarktpolitik wird überwiegend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) finanziert.
Der Motor für soziale Gerechtigkeit: Der ESF+
Europa investiert in Mecklenburg-Vorpommern. Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) ist ein wichtigstes Werkzeug für ein gerechtes Morgen. Rund 556 Millionen Euro fließen von 2021 bis 2027 aus dem ESF+ nach Mecklenburg-Vorpommern.
Das Land setzt das Geld in drei Handlungsfeldern ein:
- Fachkräfte sichern und die Potenziale des Arbeitsmarktes besser ausschöpfen.
- Nachteile in der Bildung abbauen und Erfolge in der Schule verbessern.
- Toleranz, Demokratie und den sozialen Zusammenhalt stärken.
Die ESF-Fondsverwaltung im Wirtschaftsministerium sorgt dafür, dass jeder Euro dort ankommt, wo er gebraucht wird. Sie überwacht den Mitteleinsatz und berichtet regelmäßig an die Europäische Kommission.
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FAQ
Trotz zahlreicher Herausforderungen blieb die Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern weitgehend stabil. In den vergangenen Jahren waren lediglich geringe Schwankungen zu verzeichnen, ohne dass es zu einem deutlichen Anstieg kam.
In Mecklenburg-Vorpommern haben junge Menschen hervorragende Chance. Rechnerisch warten heute deutlich mehr freie Stellen auf Bewerberinnen und Bewerber als umgekehrt. Besonders im Handwerk, am Bau und im Gastgewerbe suchen Betriebe händeringend nach Nachwuchs.
Starten Sie beim Karriereportal MV oder dem Fachkräfteportal „mv4you“ – dort präsentieren sich die Top-Arbeitgeber unseres Landes. Auch die Bundesagentur für Arbeit sowie die Industrie-, Handels- und Handwerkskammern halten ein großes Angebot bereit.
Mit der Fachkräftestrategie bündelt Mecklenburg-Vorpommern seit 2024 alle Kräfte, um den Arbeitsmarkt zukunftsfest zu machen. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft arbeitet das Land daran, Talente im Land zu halten und neue zu gewinnen. Ergänzt wird das durch die Zuwanderungsstrategie: Das Land macht es Fachkräften von außerhalb leichter, heimisch zu werden und durchzustarten.
Zuständigkeit
Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern
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