Forschung und Entwicklung im Handwerk

Forschung und Entwicklung im Handwerk fördern Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Mecklenburg-Vorpommern. Informationen zu Projekten, Fördermöglichkeiten und Kooperationen für Handwerksbetriebe und Partner.

Handwerk und MittelstandForschungLandesförderungen

Zusammenarbeit mit regionaler Wirtschaft

Auch in Handwerks­betrieben finden Forschung und Entwicklung statt. Die Hürden hierfür sind oft deutlich höher als bei großen Unternehmen, denn die Entwicklungs­arbeiten und der administrative Aufwand müssen neben dem täglichen Geschäfts­ablauf bewältigt werden. Da kleine und mittlere Unternehmen in der Regel nicht über eigene Forschungs- und Entwicklungs­abteilungen verfügen, ist die Zusammenarbeit mit der regionalen Wissenschaft bedeutsam.

Vielfältige Unterstützung

Um die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken, hat die Landesregierung die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation weiter ausgebaut und ein pragmatisches Regelwerk sowie entsprechende Fördermittel bereitgestellt. 

Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI-Richtlinie) können unterstützt werden:

  • Durchführbarkeitsstudien,
  • Patentanmeldungen,
  • einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben,
  • Verbundforschungsvorhaben,
  • Prozessinnovationen,
  • Investitionen in Folge von Prozess­innovationen sowie
  • Innovations­beratungs­dienste und innovations­unterstützende Dienstleistungen mit nichtrückzahlbaren Zuschüssen.

Initiative Digitalisierung Mittelstand

Über die FuEuI-Richtlinie und den Projektträger Technologie-Beratungs-Institut (TBI GmbH) wird im Rahmen der Initiative Digitalisierung Mittelstand Mecklenburg-Vorpommern die Digitalisierungs­förderung im Land auch für das Handwerk umgesetzt.
Das Land M-V unterstützt bereits seit Jahren Unternehmen bei der Einführung innovativer Technologien. Dazu zählen die Automatisierung und Digitalisierung von Betriebs­prozessen. Im Rahmen der landeseigenen Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation wird insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Unterstützung mit nichtrückzahlbaren Zuschüssen gewährt.

Durch die Prozess­innovationen und darauf folgende Investitionen können neue Digitalisierungs­technologien, insbesondere im Bereich Industrie 4.0 (vernetzte Produktion in Echtzeit), eingeführt werden.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können dabei unterstützt werden, neue Technologie (u.a. KI und Digitalisierung) in ihre Produktions- und Leistungsprozesse einzuführen (Prozessinnovationen). Im Zusammenhang damit sind auch Analysen und Beratungen zu den Auswirkungen auf die Beschäftigten förderfähig. Ein weiteres Instrument ist die Förderung von Investitionen, die der Umsetzung von Prozessinnovationen dienen (Investitionen infolge von Prozessinnovationen).

Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands weiter stärken

Mit der Neuaufstellung der „Digitalisierungsförderung Mittelstand Mecklenburg-Vorpommern“ soll die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere des Mittelstandes im Land M-V gestärkt werden. Ziel ist es, den Mittelstand und dessen Arbeitskräfte bei der Umsetzung neuer digitaler Prozesse nachhaltig zu unterstützen. Dies richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ohne öffentliche Hilfe nicht oder nur stark zeitlich verzögert digitale Produktions- und Leistungs­prozesse einführen könnten. Im Fokus steht der technologische Wandel, der sich in verbesserten oder neuen Methoden, Arbeitsabläufen usw. niederschlagen soll. Mit der Neuaufstellung der Digitalisierungs­förderung soll auch dem Fachkräfte­mangel mit Hilfe von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz entgegengewirkt werden.

Für die Förderung von wirtschaftsnaher Forschung und Entwicklung sowie die Einführung von Digitalisierungslösungen in kleinen und mittleren Unternehmen stehen in der Förderperiode 2021 bis 2027 insgesamt 270 Millionen Euro zur Verfügung.

Bei Fragen zum Antrag stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBI GmbH (Technologie-Beratungs-Institut GmbH) zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.tbi-mv.de.
 

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