Ukraine-Zusammenarbeit
Bereits seit 2022 unterstützt Mecklenburg-Vorpommern die Ukraine. Seit 2024 zielt eine Regionalpartnerschaft mit Tschernihiw auf langfristige Kooperation in Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung.

Nach dem völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 unterstützte Mecklenburg-Vorpommern das angegriffene Land zunächst mit humanitären Hilfstransporten.
Im Januar 2024 schloss die Landesregierung dann eine Regionalpartnerschaft mit der ukrainischen Region Tschernihiw. Seitdem konzentrieren sich die Aktivitäten des Landes in der Ukraine auf die Partnerregion. Die nordöstlich von Kyjiw gelegene Region ähnelt MV in vielerlei Hinsicht.
Ziel des Partnerschaftsabkommens ist eine langfristige Zusammenarbeit auf Augenhöhe in verschiedensten Bereichen, unter anderem Bildung und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Verwaltung und irgendwann hoffentlich auch Tourismus. Ziel ist ebenfalls die Einbeziehung verschiedenster Akteure wie Hochschulen, Zivilgesellschaft und Kommunen.
Aktuell dienen viele Projekte der Abmilderung von Kriegsfolgen in der Partnerregion. Aber die Kooperation ist langfristig angelegt und kann für beide Seiten Vorteile bringen. Die beiden Regionen ähneln sich stark, deshalb gibt es viele gemeinsame Themen und geteilte Herausforderungen.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern setzt jährlich 100.000 Euro zur Entwicklung der Regionalpartnerschaft ein und fördert so verschiedenste Projekte:
- Schutzräume für Schulen, Ferien vom Krieg und andere Angebote für Kinder und Jugendliche
- Workshops zur Traumabewältigung und psychosoziale Versorgung
- Netzwerkbildung und Anbahnung von Kooperationen in Wissenschaft und Wirtschaft
- Sicherung des kulturellen Erbes und Förderung von Erinnerungskultur
- kommunale Zusammenarbeit und Hilfstransporte









