Geflügelpest

Die Geflügelpest ist eine hochansteckende Erkrankung bei Vögeln. Sie kann auch bei Nutzgeflügel wie Hühnern und Puten zu schweren Ausbrüchen führen. 

Tierhaltung und TiergesundheitLandwirtschaft und ländlicher Raum

Mit Geflügelpest wird eine besonders schwere Erkrankung durch InfluenzaA-Viren bei Vögeln (aviäre Influenza) bezeichnet, die durch eine hohe Sterberate gekennzeichnet ist.  Vor allem im Zusammenhang mit dem Vogelzug werden seit 2014 in Deutschland immer wieder verschiedene, für Vögel hoch pathogene H5-Viren festgestellt. Von der Wissenschaft werden vor allem wildlebende Wasservögel als das natürliche Reservoir dieser Viren angesehen.

Hoch pathogene aviäre Influenza A-Viren der Subtypen H5 und H7 können bei Nutzgeflügel, insbesondere bei Hühnern und Puten (hühnerartige), zu schweren Schäden in den Tierbeständen führen, weil ein Großteil des infizierten Geflügels an der Krankheit verendet.

Vorbeugung und Bekämpfung der Klassischen Geflügelpest sind durch die Geflügelpestverordnung bundeseinheitlich gesetzlich geregelt. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf Biosicherheitsmaßnahmen, die vor dem Eindringen der Erreger in Geflügelhaltungen schützen und deren Verbreitung in der Geflügelpopulation verhindern sollen. Der frühzeitigen Entdeckung etwaiger Infektionen im Geflügelbereich kommt entscheidende Bedeutung bei; hierzu leistet die infektiologische Diagnostik einen maßgeblichen Beitrag. In dieses Konzept sind auch ausgedehnte Monitoringuntersuchungen bei Wildvögeln und Geflügel eingebunden.

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