Ministerium für Inneres und Bau
Innenminister Pegel würdigt Hannes Möller zum Abschied als Präsident des Landesfeuerwehrverbandes
Bei der 63. Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat Innenminister Christian Pegel den bisherigen Präsidenten, Hannes Möller, aus seinem Amt verabschiedet und ihm für seinen Einsatz für das Land MV gedankt.

Mit der 63. Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV MV) ging heute eine Ära zu Ende: Hannes Möller gab nach insgesamt zwölf Jahren die Führung des LFV MV ab. Innenminister Christian Pegel würdigte sein langjähriges Engagement für die Feuerwehren und den Brand- und Katastrophenschutz im Land.
„Hannes Möller hat sich über viele Jahre mit viel Leiden-schaft, hoher Fachkompetenz und großem persönlichen Einsatz für die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt. Er war dabei ein verlässlicher und engagierter Ansprechpartner für alle Landesregierungen und hat die Interessen der Kameradinnen und Kameraden mit großer Beharrlichkeit vertreten."

Innenminister Christian Pegel überreichte bei der offiziellen Verabschiedung Hannes Möller eine Dankesurkunde des Landes für seinen Einsatz. Der heute 62-jährige Hannes Möller stand seit 2014 an der Spitze des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, zunächst als Vorsitzender und ab Juni 2019 als Präsident. In dieser Zeit hat er die Weiterentwicklung der Feuerwehren im Land maßgeblich mitgestaltet.
„Unsere beiden 50-Millionen-Euro-Programme – eines für die Fahrzeuge und eines für unsere Musterfeuerwehrgerätehäuser – hat Hannes Möller für den Landesfeuerwehrverband nicht nur begleitet, sondern mit Leben gefüllt. Seine Expertise war für uns als Land unerlässlich, um die ersten Ideen in konkrete Pläne umzusetzen. Damit haben wir zwei der größten Investitionsprogramme für die Zukunft unserer Wehren realisiert und den flächendeckenden Brandschutz deutlich verbessert und zukunftsfest aufgestellt. Dafür gebührt ihm unser ausdrücklicher Dank und unsere Anerkennung“, so Innenminister Christian Pegel.
„Hannes Möller hat in seinem Amt Spuren hinterlassen. Er hatte stets die gesamte Feuerwehrfamilie im Blick und führte deshalb auch unerbittlich Diskussionen mit dem Land. Aber immer nur für die Sache, zur Verbesserung der Bedingungen für die Kameradinnen und Kameraden und für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Für seinen langjährigen Einsatz, die vielen Gespräche und die stets konstruktive Zusammenarbeit danke ich ihm im Namen der Landesregierung und persönlich von Herzen. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und hoffe sehr, dass wir auch weiterhin auf seine Erfahrung und seine Verbundenheit mit der Feuerwehr zählen können.“
Staffelstab geht an Uwe Pulss
Bei ihrer heutigen Versammlung haben die Delegierten des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Pulss zum neuen Präsidenten gewählt.
„Ich gratuliere Uwe Pulss sehr herzlich zu seiner Wahl und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg, Kraft und ein gutes Händchen. Er verfügt nicht nur über Erfahrung in der Verbandsarbeit, sondern kennt auch die Herausforderungen, vor denen unsere Feuerwehren ste-hen, aus eigener unmittelbarer Erfahrung. Beim Wald-brand in Lübtheen im Jahr 2019 hat er sich als Einsatzlei-ter bei der Bewältigung dieser außergewöhnlichen Lage hervorgetan. Solche Erfahrungen prägen und zeigen, was Feuerwehr bedeutet: Verantwortung übernehmen, wenn andere Hilfe brauchen, zusammenstehen und alles da-ransetzen, Menschen und unsere Natur zu schützen – auch unter schwierigsten Bedingungen. Dieses Engage-ment verdient unseren besonderen Respekt."
Uwe Pulss ist seit 2023 Mitglied des Präsidiums des Landesfeuerwehrverbandes und hatte bislang das Amt des 2. Vizepräsidenten inne. Zu seinen Schwerpunkten gehörten unter anderem die Interessenvertretung von Frauen in der Feuerwehr, Feuerwehrsport und Wettbewerbe auf Landes-, Bundes- sowie internationaler Ebene.
„Ich freue mich auf die weitere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband und mit Uwe Pulss. Unser gemeinsames Ziel bleibt eine leistungsfähige, gut ausgestattete und zukunftsfeste Feuerwehr in Mecklenburg-Vorpommern. Denn am Ende geht es um das, was die Kameradinnen und Kameraden jeden Tag leisten: Sie sorgen dafür, dass die Menschen in unserem Land sich auf ihre Feuerwehr verlassen können“, so Christian Pegel abschließend.
Hintergrund
Der Landesfeuerwehrverband vertritt als Interessenvertretung die öffentlichen Feuerwehren Mecklenburg-Vorpommerns und ist ein wichtiger Partner des Landes bei der Weiterentwicklung des Brand- und Katastrophenschutzes. Die Feuerwehren leisten mit rund 26.000 Kameradinnen und Kameraden in gut 1.000 Freiwilligen Feuerwehren und sechs Berufsfeuerwehren einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.