Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
Drei aus MV auf Finalkurs: Drese drückt den Ü70-WM-Kickern die Daumen
Nach sieben Punkten aus drei Spielen kämpft die deutsche Auswahl in Australien um den Einzug ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft der Über-70-Jährigen.
PM 252/ 2026

Drei Spiele, sieben Punkte, Finalrunde erreicht: Die deutsche Ü70-Fußballnationalmannschaft (Germany Blue) ist bei der Weltmeisterschaft in Australien erfolgreich gestartet. Mittendrin sind drei Fußballer aus Mecklenburg-Vorpommern: Herbert Hanl aus Rostock, Wolfgang Wolter aus Rostock und Reinhard Zerahn aus Marlow. Sportministerin Stefanie Drese drückt ihnen und dem gesamten Team für die entscheidende Turnierphase fest die Daumen.
„0:0 gegen Australien, 5:1 gegen die USA und 3:0 gegen Japan – das ist eine Ansage! Da zeigt sich: Mit 70 plus ist auf dem Platz noch lange nicht Schluss“, sagte Drese. „Ich drücke unseren drei MV-Spielern und der gesamten Mannschaft ganz fest die Daumen. Jetzt wünsche ich ihnen starke Nerven, eine gute Wadenmuskulatur, treffsichere Füße und vor allem verletzungsfreie Spiele. Der Einzug ins Finale wäre natürlich die Krönung“, sagte Drese am Dienstag in Schwerin.
Beim Besuch der drei Fußballer im Ministerium vor rund vier Wochen war Drese nicht nur von deren Fitness beeindruckt, sondern auch von der sympathischen und ansteckenden Begeisterung für ihren Sport. „Das Treffen hat richtig Spaß gemacht – umso mehr fiebere ich jetzt mit den dreien mit“, so die Ministerin.
In der Finalrunde stehen für die deutsche Auswahl drei weitere Partien an. Sie entscheiden darüber, ob es am Freitag um Platz drei oder sogar um den Weltmeistertitel geht. Gegner könnte dann auch das zweite deutsche Team (Germany White) sein, das sich in einer anderen Gruppe noch für die Finalrunde qualifizieren kann.
Gespielt wird beim 70 Plus Soccer World Cup vom 12. bis 16. Oktober im australischen Cleveland nahe Brisbane. Neben der Ü70-Konkurrenz treten dort auch Teams in den Altersklassen Ü75 und Ü80 an.
Für Drese ist der Erfolg der drei MV-Kicker auch ein starkes Zeichen für den Sport im Alter. „Wer mit über 70 um die halbe Welt reist, sich mit internationalen Teams misst und dann so in die WM startet, verdient höchsten Respekt. Das ist nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern auch ein großartiges Beispiel dafür, wie viel Bewegung, Teamgeist und Leidenschaft bewirken können. Und jetzt gilt: Daumen drücken bis zum Schlusspfiff!“